Bildschirmbrille



Bildschirmarbeit liegt vor, wenn ArbeitnehmerInnen durchschnittlich ununterbrochen mehr als zwei Stunden oder durchschnittlich mehr als drei Stunden ihrer Tagesarbeitszeit mit Bildschirmarbeit beschäftigt werden und einen Sehbehelf benötigen.“     (vgl. Bildschirmarbeitsverordnung § 1 Abs. 4)

Um zu einer Kostenübernahme der benötigten Bildschirmbrille zu gelangen, gibt es im Diakoniewerk eine neue Regelung.

Kooperation mit der Fa. Fielmann:

  • Augenoptiker oder Augenfacharzt führt eine Sehkraftuntersuchung durch
  • Fachoptiker (bei Fielmann) gibt (entsprechend der befundeten Sehkraft) eine  schriftliche Empfehlung/Kostenvoranschlag  für die benötigte Bildschirmbrille aus.
  • Mit diesem Empfehlungsschein erhält man in der Personalabteilung von Frau Lumetzberger einen Bestellschein für die Fa. Fielmann. (Der Bestellschein umfasst lediglich die unbedingt notwendige Ausführung der Brille)
  • Die auf dem Bestellschein angeführten Leistungen werden vom Diakoniewerk bezahlt.
  • Mit dem Bestellschein gewährt die Fa. Fielmann einen Firmenrabatt, sodass eine Einstärken- oder 3-Zonenbrille (Raumkomfortglas aus Kunststoff) mit Fassung max. 100€ kostet. (z.B. die entspiegelten Gläser kosten fix 62€, 38€ bleiben folglich noch für die Fassung (ab 17€)).
  • Andere Ausführungen/ teurere Fassungen als auf dem Bestellschein angeführt, sind auch möglich, die Differenz muss aber selbst aufgezahlt werden.
  • NEU!!!  Wer keinen Bildschirmarbeitsplatz hat (oder eine 2. Bildschirmbrille möchte) und  die günstigen Konditionen nutzen möchte, kann sich trotzdem von der Personalabteilung einen Bestellschein ausstellen lassen. Allerdings werden dir die entstehenden Kosten bei der Fa. Fielmann vom Diakoniewerk in Rechnung gestellt (Gehaltsabzug).
  • Wird ein anderer Optiker bevorzugt, gelten trotzdem die Sätze der Fa. Fielmann (derzeit 100€ oder 230€).

Das Diakoniewerk trägt die Kosten der unbedingt notwendigen Ausführung der Bildschirmbrille nach den Sätzen der Fa. Fielmann zu 100%.

Ist eine Ausführung mit dem Raumkomfortglas aufgrund spezieller Fehlsichtigkeit aus technischen Gründen nicht möglich, muss dies auf dem Empfehlungsschreiben ausdrücklich vermerkt sein. In diesem Fall darf auf asphärische Raumkomfortgläser ausgewichen werden. Der dafür vom Diakoniewerk geleistete Höchstbeitrag beläuft sich auf 230€.

PS: Gerne wird auch ein Blaufilter empfohlen. Da auch Nicht-Brillenträger keinen Blaufilter “im” Auge haben, ist dies eher kein notwendiges Ausführungsmerkmal. Viele Monitore sind bereits mit einem Blaulicht-Filter ausgestattet. Als  Variante kann auch eine Blaufilter-Folie am Bildschirm angebracht werden.

Für eine praxistaugliche Bildschrimbrille empfehlen wir das Raumkomfortglas. Hier ist eine Nahzone zum Lesen, eine Bildschirm-Zone (Distanz 80 cm) und für “Kundenkontakt” eine Zone für 2m Entfernung eingearbeitet. Die günstigeren Einstärkengläser sind nur auf die Bildschirmdistanz eingestellt.

Bei Unklarheiten bzw. Auffassungsunterschieden melde dich bitte im BR-Büro!