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Protest bei Podiumsdiskussion zum Chancengleichheitsgesetz in OÖ

Am 13. Nov. fand eine Podiumsdiskussion zum Thema „Chancengleichheit chancenlos? 10 Jahre OÖ Chancengleichheitsgesetz … Bitte warten…bitte warten.. bitte warten“ statt.

Die GPA/djp mit einer Gruppe engagierter BetriebsrätInnen nutzte das für eine Protestaktion, um auf die Kürzungen im Sozialbereich aufmerksam zu machen. Seit 2015 sind die Mittel zur Betreuung von Menschen mit Beeinträchtigung, mit psychosozialem Unterstützungsbedarf und die Wohnungslosenhilfe in OÖ um 25 Mio. gekürzt worden. Ab 2018 sollen zusätzlich 6,5  Mio. gestrichen werden, weitere Kürzungen stehen im Raum.
„Diese massiven Einschnitte gingen bisher nur auf Kosten der Beschäftigten“, sagte der Zentralbetriebsratsvorsitzende des Diakoniewerkes Gallneukirchen und GPA/djp Wirtschaftsbereichsmitglied, Thomas Lamprecht-Lasinger. „Die Beschäftigten leiden unter ständig steigender Arbeitsverdichtung und starkem Arbeitsdruck. Geteilte Dienste und kurze Dienste bedeuten große Belastung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Außerdem gibt es kaum mehr Vollzeitjobs in diesem Bereich.”

„Geld für eine ausreichende Finanzierung ist genug da. 70% des gesamten österreichischen Finanzvermögens liegt in den Händen von 10% der reichsten  Österreicher“, sagte Gudrun Bernhard, Betriebsrätin und Gewerkschafterin.

„Wir brauchen eine bedarfsgerechte Finanzierung. Weniger geht gar nicht“, so die Gruppe bei der Protestaktion.